Dieses Video ist nicht verfügbar.


Wer die Plattform YouTube täglich aufsucht, wird hier hin und wieder auf Fehlermeldungen stoßen, die zeigen, dass auch sehr oft aktualisierte und gut überwachte Technik ihre Probleme hat. Eine Meldung, die dabei hin und wieder auftaucht, lautet: «Dieses Videos ist derzeit nicht verfügbar».

Einen uneingeschränkten Zugang zu Online-Videos

Warum dieses Video derzeit nicht verfügbar ist

  • Um Inhalte im Web korrekt sehen zu können, müssen Sie sicher sein, dass Ihr Browser diese versteht. Bei YouTube ist es meist der Adobe Flash-Player, der als Plug-in für eine passende Darstellung eingesetzt wird.
  • Starten Sie daher Ihren Browser und öffnen Sie dort die Übersicht mit den aktivierten Erweiterungen. Finden werden Sie diese in der Regel über die Einstellungen oder direkt im Menü. Sollten Sie nicht weiterkommen, so ziehen Sie den Hilfe-Bereich hinzu.
  • Überprüfen Sie, ob Flash aktiviert oder überhaupt installiert ist und ob die aktuelle Version vorliegt. Letzteres lässt sich leicht feststellen, indem Sie die Webseite von Adobe aufsuchen und dort nachsehen, ob die hier beschriebene Version mit der in Ihrem Browser angegebenen übereinstimmt.
  • Denken Sie daran, dass auch Cookies und der Cache Daten beinhalten können, die den korrekten Ladevorgang behindern. Entfernen Sie diese Informationen über das Menü, behalten Sie dabei jedoch gesicherte Passwörter für einen weiterhin problemlosen Log-in.

Wenn Flash-Player und Cookies YouTube nicht behindern

  • Nach der Aktualisierung bzw. Aktivierung des Flash-Players sowie dem Leeren der sich zeitbeschränkten Daten, sollten Sie YouTube ohne die Meldung «Dieses Video ist derzeit nicht verfügbar» sehen können.
  • YouTube hat sich zu einer beliebten und gern genutzten Video-Plattform entwickelt, die …

  • Treffen Sie die Meldung immer noch vor, dann scheint es sich um einen Fehler zu handeln, der entweder von Ihrem Browser bzw. Betriebssystem kommt oder aber mit den Entwicklern zusammenhängt. Bitten Sie Freunde und Bekannte, das Aufrufen der Problemclips für Sie durchzuführen. Finden auch diese eine Fehlermeldung vor, dann sind die Entwickler für das Problem verantwortlich.
  • Anders sieht es aus, wenn bei Ihren Freunden das Aufrufen möglich ist. Testen Sie in diesem Fall einen anderen Browser. Ist auch dort die Nachricht «Dieses Video ist derzeit nicht verfügbar» zu lesen, scheint Ihr Betriebssystem Probleme zu bereiten. Aktualisieren Sie dieses und testen Sie, wenn dieser Schritt nicht hilft, eine Neuinstallation. Bei dieser werden alle Systemdateien neu eingerichtet, was ein flüssiges Laufen erlauben sollte.

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Redaktionstipp: Hilfreiche Videos

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Источник: www.helpster.de

das geht auf den sack ich muß nicht unbedingt yahoo kunde sein, ich habe viele möglichkeiten ihr nur eine.

Update:

Bei 95 Prozent aller Videos egal ob auf dem Golfplatz oder spektakuläre Tore oder oder oder es kommt immer dieser Text. Es muß doch wohl egal sein von wo aus ich ins Internet gehe.

Update 2:

Der genaue Text

This video is not availiable in your location

  • Favorite Answer

    Das heisst ganz genau das was geschrieben steht. Vielleicht verstoesst es gegen irgendwelche lokale Gesetze. Wir wissen ja nicht wo Du lebst.

  • Wozu gibt’s Proxys? Und schon kannst Du von überall auf ungefähr alles zugreifen…

    www.hidemyass.com ist (nur als Beispiel) einer von diesen.

  • @ schreber…

    kannst du das genauer erklären?

    was hat das mit dem s.cheiß kapitalismus zu tun? :O

  • steh da in ihrerm land? oder region…

    das etwas für eine region nicht verfügbar ist.. habe ich noch nicht gesehen …

    falls es im land nicht verfügbar ist.. gibt es eine seite.. hydemyass..

Источник: answers.yahoo.com

Viele Musikvideos sind in Deutschland auf der Video-Plattform YouTube gesperrt. Hintergrund ist ein jahrelanger Rechtsstreit zwischen YouTube und der Verwertungsgesellschaft GEMA, die Urheberrechte von Komponisten, Textdichtern und Musikverlegern vertritt. Für Außenstehende ist der Streit nur schwer zu durchschauen.

Was ist das Problem?

Es dreht sich um die Frage, wie und in welcher Höhe Künstler für ihre Inhalte auf YouTube zu entlohnen sind. Seit 2020 wird der Streit vor Gericht ausgetragen. Die GEMA ist der Auffassung, dass YouTube als Musikdienst auftritt, der mit Hilfe der Inhalte Milliarden erwirtschaftet. Die Künstler gingen dabei bislang leer aus. Deshalb soll YouTube wie Radio- und Fernsehsender Beiträge zahlen.

YouTube dagegen sieht sich nicht als Musikdienst, sondern lediglich als Plattform, auf der Nutzer Inhalte veröffentlichen können. Anfang dieses Jahres war die GEMA mit ihren Forderungen vor Gericht gescheitert. Sie hatte von YouTube 0,375 Cent für jeden Abruf eines Musikvideos verlangt und wollte die Plattform als Content-Provider darstellen. Weil YouTube nicht absehen konnte, ob es vielleicht doch noch als Content-Provider an die GEMA zu zahlen hat, wurden viele Videos vorsichtshalber gesperrt.

GEMA & YouTube: Ende eines langen Streits

Nun ist der Satz „Dieses Video ist in deinem Land leider nicht verfügbar“ wohl in vielen Fällen Geschichte. Denn nun haben sich die beiden Streithähne außergerichtlich geeinigt. Ab heute zahlt YouTube eine Abgabe. Die GEMA vertritt in Deutschland rund 70.000 Künstler. Diese erhalten in Zukunft und rückwirkend bis 2020 Geld von YouTube. Wie viel Geld die Künstler von YouTube erhalten werden, ist bislang noch nicht klar. Aber auch für die YouTube-Nutzer ändert sich einiges, denn die haben nun Zugriff auf Videos, die vorher gesperrt waren.

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Die roten Sperrtafeln werden aber nicht ganz verschwinden. Sie werden beispielsweise dann geschaltet, wenn der Künstler oder die Plattenfirma kein Mitglied der GEMA ist und andere Rechte geltend macht. Ist das also eine gute Nachricht? Und wie sieht es nach der Einigung aus, wenn ich als Nutzer Songs von YouTube herunterladen möchte?

Über diese Fragen hat detektor.fm-Moderator Alexander Hertel mit Christian Solmecke gesprochen. Er ist Fachanwalt für Medienrecht.

ist Fachanwalt für Medienrecht.

Für Musiker ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ich glaube nicht, dass die jetzt in die Luft springen und jubeln.Christian Solmecke

Einigung zwischen Youtube und der Gema 05:23

+++ Wir bitten um Entschuldigung für die beeinträchtigte Tonqualität. +++

Redaktion: Linh Pham

Источник: detektor.fm

Youtube hat seine Sperrtafel für Videos, die möglicherweise GEMA-lizenzierte Musik enthalten, erneuert. Nun steht dort:

“Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, über deren Verwendung wir uns mit der GEMA bisher nicht einigen konnten.”

Youtube musste die Sperrtafeln ändern, weil der bis zuletzt genutzte Hinweis laut Landgericht München irreführend war. Das eigentliche Problem ist leider immer noch nicht gelöst.

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11 Ergänzungen

  1. Wisst ihr warum es „GEMA“ heißt? GEMA nach Hause, du alte … ^^

  2. Eine kleine Zusammenstellung diverser Videoplattformen für das Teilen von Videos, die sowohl längst eine Abkommen mit der GEMA haben, als auch Europäisches Recht halten als auch nicht von Uploader den Übertrag der Nutzungsrechte an die Plattform ( ala YouTube ) in den AGBs verlangen, würde dich auf diesen Blog hier Sinn ergeben. Man staune, das sind nämlich so ziemlich alle , AUSER Youtube, selbst die Konzern Mutter Google…. Das würde auch den leider suboptimal informierten Behörden uns Politikern helfen, damit zukünftig relavnte Stream nicht durch YouTube fadenscheinig , unter den Vorwand eines GEMA Problem ( z.b ernsthaft behauptet bei einen Stream d. UN zu Digitalen Themen,… bei dem nicht einmal eine Maus musikalisch gepiepst hat..) zensiert werden können. Its Wertschöpfung, stupid.

    1. Wir packen das mal auf die To-Do-Liste für die Zeit, wenn wir mehr Redaktions-Ressourcen haben.

  3. Schade dass sie eine so zahme Version genommen haben. Besser wäre IMHO: „Leider ist dieses Video in Deutschland nicht verfügbar. Die GEMA hat uns die alte Fehlermeldung verboten die erklärt warum.“

  4. Naja, es wurden auch Live-Streams vom Maidan in Kiew mit GEMA-Hinweis blockiert oder andere Inhalte, bei denen klar ist, dass kein Takt Musik darauf zu hören ist. Das kann man dann nun nicht mehr dem umstrittenen Musikrechte-Verwerter in die Schuhe schieben. Es ist dann eindeutig YouTube’s Entscheidung den ungelösten Konflikt mit der GEMA auf dem Rücken der Nutzer auszutragen.

    1. Wie heißt der Mutterkonzern? Richtig „GOOGLE“….
      Die sind selbstverständlich nicht an kritischen Inhalten interessiert, das ergibt sich aus der neoliberalistischen Marktlogik.

  5. Der Haupt-Zankapfel ist doch (afaik), ob die Gema pauschal per View (das will die Gema) oder Prozentual an den Werbeeinnahmen (das will google) bezahlt wird.
    Habe allerdings noch keine Seite gefunden, die die beiden Modelle miteinander vergleicht- ich vermute stark, dass das monetär halbwegs aufs Gleiche rausläuft, die Gema sich aber wegen Bürokratie / Abrechnungsproblematik sträubt. Seitens der Gema wäre eine Erklärung, warum sie genau googles Angebot nicht wollen, sinnvoll.

    1. Das stimmt, theoretisch läuft das monetär auf das gleiche raus. Das Problem für Google ist nur, dass das GEMA Modell aus Radiozeiten stammt und auf einer Videoplattform sehr missbrauchanfällig (Bots etc.) ist.

      Die GEMA müsste sich einfach mal grundlegend reformieren und vor allem ihre Abrechnungsmodelle überarbeiten. Ist aber leider ein träger Bürokratieapparat.

  6. Also, mich stört an der Meldung vor allem das „KÖNNTE“! Oftmals möchteich mich Videos (aus dem amateurmäßigen Sportbereich) angucken, die meiner Meinung nach sichbar sein müssten.

    Umso ärgerlicher ist es, dass es keine (legale) Möglichkeit gibt, das zu überprüfen. Oder zumindest einen Button um die Sperrung zu bemängeln. Das wäre ja mal was. Ich als Nutzer fühle mich dieser Fehlermeldung schutzlos ausgeliefert.

  7. wieso wird der pistorius prozess in deutschland gesperrt?

    ich bin mir zu 1000% sicher das die da keine musik im gericht hören

    so werde ich gezwungen mir „dubiose seiten“ zu suchen wo ich das schauen kann…..

Источник: netzpolitik.org

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  1. Praxistipps
  2. Internet

Meldet YouTube, dass ein Video nicht verfügbar ist, kann das mehrere Ursachen haben. Wir zeigen Ihnen in diesem Praxistipp, wo das Problem liegt und wie Sie es lösen.

Dieses Video ist nicht verfügbar: YouTube-Fehler umgehen

  • Die Meldung «Dieses Video ist in deinem Land nicht verfügbar» kennt man in Deutschland nur zu gut. Ende 2020 haben sich YouTube und Gema jedoch endlich geeinigt. Videos mit urheberrechtlich geschützter Musik sind jetzt auch in Deutschland verfügbar.
  • Dennoch gibt es weiterhin Gründe, warum einige Videos nicht auf YouTube verfügbar sind. Dazu gehören unter anderem Videos, die von YouTube gelöscht oder vom jeweiligen Kanal auf privat umgestellt wurden. Ein Zugriff ist dann nicht mehr möglich.
  • Erscheint die Meldung «Dieses Video ist nicht in deinem Land verfügbar», können Sie die Sperre jedoch umgehen. Es handelt sich dabei meist um Inhalte von TV-Sendern, die nur im jeweiligen Land zu sehen sein dürfen. Folgen Sie zum Entsperren der Videos dieser Anleitung für den PC oder für Android-Smartphones.

YouTube: Video nicht verfügbar

Источник: praxistipps.chip.de

Sie sollten so genannte anonyme Proxyserver verwenden. Das ist ein Computersystem, das als ein Vermittler für Kunden-Requests wikt, die Ressourcen von anderen Servern suchen. Der Kunde schließt an den Proxyserver an, irgendeinen Dienst, eine Datei, Verbindung, Webseite, oder andere Quelle anfordernd, die in einem anderen Server verfügbar sind.

Mit dem anonymen Proxyservern können Sie Ihre IP-Adresse durch denjenigen des Proxyservers ersetzen und den Zugang zu Webseiten bekommen, die für Ihr Land nicht zugeschrieben sind.

Internet Explorer verwendet die YouTube Download-Software von DVDVideoSoft . Sie sollten diesen Browser konfigurieren, um mit dem Proxyserver zu arbeiten.

Es ist nicht einfach, einen guten kostenlosen Proxyserver zu finden. Versuchen Sie zuerst, im Google zum Beispiel «free proxy servers list» zu suchen. Sie werden einige Seiten finden, die kostenlose Kostenlose Proxyserver-Liste anbieten.

Wir finden diese sehr nützlich http://www.samair.ru/proxy/proxy-01.htm

Schauen Sie jetzt die Liste durch und wählen Sie einen Proxyserver aus, um Ihn zu versuchen. Es wird empfohlen, USA- und Großbritannen-Server zu versuchen.

Jetzt versuchen Sie, YouTube im Browser zu öffnen. Wenn Sie die YouTube Seite sehen können, ist das perfekt! Das bedeutet, dass unsere Software YouTube Video herunterladen wird.

  • Öffnen Sie den Internet-Browser;
  • Im Spitzenmenü klicken Sie auf «Tools», dann wählen Sie «Internet Options»;
  • Klicken Sie «Connections»;
  • Wenn Sie Dial-Up-Verbindung verwenden, wählen Sie Ihre Verbindung und klicken auf «Settings», wenn Sie LAN Verbindung verwenden, klicken Sie auf «LAN Settings» im «Local Area Network (LAN) Settings».
  • Schalten Sie «Automatically Detect Settings» aus und schalten Sie «Use a proxy server» ein;
  • In Feldern «Address» und «Port» tippen Sie Proxy-Name und Proxy-Anschluß;
  • Schalten Sie «bypass proxy server for local addresses» ein;
  • Klicken Sie «OK».

Öffnen Sie jetzt unsere Software und klicken Sie auf den «Options…»-Knopf. Ein neues Fenster taucht auf.

Markieren Sie eine «Use proxy server»-Option, um einen Proxyserver zu verwenden. Dann geben Sie Adresse und Anschluss ein.

Klicken Sie «OK». Dann fügen Sie YouTube-Links ein und laden ein Video herunter.

Wenn Internet Explorer Ihnen eine Leerseite seit mehreren Minuten anzeigt, oder wenn er Ihnen meldet, dass die Verbindung gebrochen wird, etc. versuchen Sie dann einen anderen Proxyserver. Seien Sie bitte geduldig, wahrscheinlich werden Sie Zehner Proxies versuchen müssen, bevor Sie denjenigen finden, der für Sie funktioniert.

Wenn Sie guten Proxy finden, fügen Sie ein YouTube-Link in unsere Software ein und klicken Sie auf den «Download»-Knopf. Jetzt kann das einige Zeit einnehmen, bevor Download wirklich anfängt. Während dieser Zeit antwortet das Programm auf Ihre Aktion nicht, und es sieht so aus, als ob es gefroren ist. Machen Sie sich keine Sorgen, gehen Sie zur Küche und trinken Sie eine Tasse Kaffee oder Tee oder was anderes was Sie gern mögen. Wenn Sie zurückkommen, wird das Programm das Video herunterladen.

Источник: www.dvdvideosoft.com

La spoliation légale d’enfants par le JUGENDAMT Allemand
http://www.youtube.com/……watch?v=usxFiuQggRc

Le JUGENDAMT vole les enfants des parents étrangers en Allemagne
http://www.youtube.com/watch?v=vhlPBKMOqHk

JUGENDAMT Spoliation et germanisation d’enfants Conference de presse Milan
http://www.youtube.com/watch?v=zlsmiwiCDJE

Violation des Droits de l’Homme en Allemagne .le JUGENDAMT au Parlement Européen
http://www.youtube.com/watch?v=cLxmMk6l0YA

Dr Marinella Colombo explique le JUGENDAMT et les procédures judiciaires
http://www.youtube.com/watch?v=D_1CdA9X3vw

Le racisme, le vol et la germanisation d’enfants
http://www.youtube.com/watch?v=YrmuCIt6f30

AUTRE VIDEOS SUR YOUTUBE
http://www.youtube.com/dfoww

Источник: www.facebook.com

Hallo da Draußen 🙂 Ich hoffe ihr könnt mir helfen :))) also ich möchte mir auf Youtube ein Video anschauen vorher ging es auch wunderbar aber jetzt steht dann Dieses Video ist nicht verfügbar das tut uns leid. :((( heißt dass jetzt das video ist gelöscht? wie kann ich es trotzdem schauen bitte helft mir

Danke schon mal im Voraus 🙂 Lg Sarah

4 Antworten

Sortiert nach:

Wenn das Video nicht mehr verfügbar ist, dann kannst du es nicht mehr schauen, ausser es stellt jemand eine Kopie davon ins Netz. Oder so. Oder so ähnlich.

Das kommt auf den Browser an. Google mal nach «youtube unlocker funktioniert nicht» und den Browser noch angeben.

Wenn ein Video eine Ländersperre hat und so eine Fehlermeldung wie bei dir kommt, kannst du es mit einem Proxy umgehen und das Video trotzdem anschauen.

Das ist je nach Browser unterschiedlich, welchen Proxy du nehmen musst.

Ich nutze Firefox und verwende da Prox Tube: https://proxtube.com/?lang=de

Falls du Chrome benutzt, nimm Prox Flow: proxflow.com/

Mit diesem Add On wird das Video entsperrt und du kannst es anschauen (funktioniert aber nicht bei gelöschten Videos oder Videos die auf Privat gestellt sind).

LG Drake

Источник: www.gutefrage.net

Der Sperrvermerk wird deutsche Youtube-Nutzer wohl auch künftig begleiten, die Google-Tochter und die GEMA konnten sich nicht auf ein Vergütungsmodell einigen. Dabei gefällt auch der Sperrvermerk der Verwertungsgesellschaft nicht, die GEMA will nun sogar Schadensersatz in Millionenhöhe, weil  die User glaubten, sie verderbe ihnen den Spaß. Selbst schuld, kommentiert Günter Poll.

Seit nahezu 4 Jahren streiten die GEMA und die Google-Tochter Youtube über die Zahlung von Vergütungen für das Streaming von Musikvideos, an denen die Verwertungsgesellschaft über die Rechte zur Online-Nutzung verfügt.

Ein Ende der Auseinandersetzung ist nicht nur nicht in Sicht, diese eskaliert vielmehr zunehmend: Nun hat die GEMA die Verhandlungen für gescheitert erklärt und angedroht, gerichtliche Schritte gegen den von Youtube bei einigen Titeln eingeblendeten Sperrvermerk einzuleiten. Gleichzeitig kündigte sie an, bei der Schiedsstelle zu beantragen, ihr einen Millionenbetrag als Schadensersatz zuzusprechen.

Im Kern geht es um die Frage, ob das Internetportal grundsätzlich verpflichtet ist, eine Vergütung pro Stream zu zahlen. Youtube bestreitet das unter Hinweis darauf, dass es sich bei den Videos nicht um eigene Inhalte, sondern um solche Dritter handele und das Google-Tochterunternehmen keine zumutbaren Prüfpflichten verletzt habe. Streitig ist aber auch die Höhe einer solchen Vergütung, so sie denn geschuldet wäre.

GEMA rügt Irreführung – und führt selbst in die Irre

Die GEMA moniert, der wohl fast jedem deutschen Internetnutzer bekannte Sperrvermerk des Videoportals führe die User bewusste in die Irre – und verletze die Verwertungsgesellschaft damit in ihren Rechten.  «Leider ist dieses Video in Deutschland nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, für die die GEMA die erforderlichen Musikrechte nicht eingeräumt hat» — das will GEMA-Vorstandsvorsitzender Harald Heker nicht auf sich sitzen lassen. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung vom 11. Januar 2020 erklärte er: «Wir lassen uns nicht hinhängen als  diejenigen, die ahnungslosen Nutzern den Konsum ihrer Lieblingsvideos untersagen.»

Das ist nicht nur deshalb schief, weil der Vermerk überhaupt keine derartige Aussage enthält. Vielmehr würde selbst dann, wenn die GEMA Youtube das Recht zur Online-Nutzung der von ihr vertretenen, in Videos enthaltenen Werke eingeräumt hätte, davon nur ein geringer Teil der Videos erfasst. Denn die GEMA besitzt überhaupt nur für einen relativ kleinen Teil des aktuellen Musikrepertoires die Rechte zur Online-Nutzung. Die Formulierung, mit welcher der GEMA-Vorstand den Sperrvermerk als irreführend angreifen will, ist also ihrerseits irreführend.

Dazu muss man wissen, dass die GEMA lange Zeit eine Monopolstellung inne hatte, die es ihr erlaubte, ihre Tarife einseitig durch Veröffentlichung im Bundesanzeiger aufzustellen und durchzusetzen. Sie war Vertragspartnerin der großen angloamerikanischen Musikverlage wie Universal, Emi, Warner-Chappel oder Sony und  der jeweiligen Verwertungsgesellschaften ASCAP und BMI in den USA, Music Alliance in England. Damit vertrat sie nahezu lückenlos das Weltrepertoire an Unterhaltungsmusik.

Die Rechtsprechung stellte daher zu ihren Gunsten die sogenannte GEMA-Vermutung auf: Abweichend von der allgemeinen Beweislastregel wurde zunächst davon ausgegangen, dass die Verwertungsgesellschaft Inhaberin der Rechte und damit anspruchsberechtigt war. Sie musste also nicht nachweisen, dass sie tatsächlich über die behaupteten Ansprüche verfügte.

Im Online-Bereich aber ist alles anders. Die Online-Rechte an ihrem Repertoire nämlich haben die großen Verlage zur individuellen Wahrnehmung aus der GEMA herausgenommen. Sie nehmen diese stattdessen selbst durch eigene Outlets wahr. Es ist daher davon auszugehen, dass die Verwertungsgesellschaft  im Online-Bereich nur noch über etwa ein Drittel der Rechte am Weltrepertoire verfügt. Die GEMA-Vermutung ist jedenfalls auf diesem Sektor nicht anwendbar, so dass sie grundsätzlich die volle Darlegungs- und Beweislast dafür trägt, dass ein Eingriff in ihre Rechte vorliegt, wenn sie dies behauptet.

Der Sperrvermerk gibt bloß die Tatsachen wieder

Auf der anderen Seite können Provider wie Youtube gar nicht zweifelsfrei feststellen, bei welchen Musikvideo-Streams GEMA-Rechte betroffen sind. Sie sind mehr oder weniger auf eigene Schätzungen und Vermutungen angewiesen.

Zwar sind die Verwertungsgesellschaften nach § 10 Urheberrechtswahrnehmungsgesetz (UrhWG) verpflichtet, jedem Interessierten auf Anfrage mitzuteilen, an welchen Werken sie über die Rechte zur Online-Nutzung verfügen. Die GEMA weigert sich aber, dieser für die Verhandlungen mit Internet-Providern elementaren Verpflichtung nachzukommen. Entweder, um nicht ihre eigene Verhandlungsposition zu schwächen oder weil sie dazu selbst nicht in der Lage ist.

Daher ist es weder überraschend noch zu beanstanden, dass Youtube umfassend Musikvideos sperrt und einen Sperrvermerk anbringt, mit dem die Google-Tochter darauf hinweist, dass die betreffenden Videos Werke aus dem GEMA-Repertoire enthalten könnten. Damit wird weder behauptet noch sonst wie zum Ausdruck gebracht, dass die Verwertungsgesellschaft nicht bereit sei, Youtube die entsprechenden Rechte einzuräumen, wie die GEMA dem Vermerk entnehmen will.

Der Vermerk trägt vielmehr einfach der bestehenden Rechtsunsicherheit Rechnung: Solange der rechtliche Status und die Verantwortlichkeit von Youtube nicht eindeutig rechtskräftig geklärt sind, ist er aus Sicht von Youtube schon erforderlich, um sich gegen die von der GEMA angedrohten Schadensersatzansprüche abzusichern.

Musik im Netz: Entwicklungsland Deutschland

Obwohl das Landgericht Hamburg als extrem urheberfreundlich gilt, hat es das Internetportal nämlich nicht als Nutzer  und damit — mangels GEMA- Einwilligung — als Rechtsverletzer eingestuft. Die Hamburger Richter sahen in Youtube vielmehr nur einen Störer nach den Grundsätzen der Störer-Haftung und verpflichteten das Unternehmen, bestimmte Filtermethoden einzusetzen, um Rechtsverletzungen zu verhindern. Die Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamburg über die von beiden Parteien hiergegen eingelegte Berufung steht noch aus.

Vor allem vor diesem Hintergrund ist kaum nachvollziehbar, wenn die GEMA nun ein Schiedsverfahren beim Deutschen Patent- und Markenamt einleitet mit dem Ziel, dass die Schiedsstelle ihr einen Schadensersatzanspruch zuspricht. Denn dazu ist die Schiedsstelle beim DPMA nach den einschlägigen Vorschriften des UrhWG überhaupt nicht befugt. Rechtsverletzungen und daraus nach § 97 Abs. 1 Urheberrechtsgesetz resultierende  Schadensersatzansprüche gehören vielmehr nur auf den ordentlichen Rechtsweg. Schon deshalb ist der Antrag der Verwertungsgesellschaft auf Festsetzung von Schadensersatz unzulässig.

Aber auch in der Sache wäre der Abschluss einer Vereinbarung mit Youtube zu angemessenen Bedingungen nicht nur für die unmittelbar Beteiligten dienlich.  Stattdessen versteift die GEMA sich auf eine überhöhte Festvergütung von 0,00375 Euro pro Stream, obwohl nach § 13 Abs. 3 UrhWG grundsätzlich nur eine prozentuale Vergütung zu zahlen ist. Die Rechteverwerter sind hiernach an dem aus der Verwertung erzielten wirtschaftlichen Vorteil zu beteiligen. Viele Rechteinhaber im Inland, darunter auch Major Publisher, sowie die meisten ausländischen Verwertungsgesellschaften haben sich längst mit Youtube auf solche, dem Geschäftsmodell des Portals angepasste, prozentuale Vergütungen für die Nutzung ihrer Musikvideos geeinigt.

Die GEMA aber ist zu einer solchen Anpassung ihres Vergütungsmodells nicht bereit und besteht auf ihren prohibitiv hohen Festvergütungen. Vor allem deshalb ist Deutschland in Sachen Internet-Musiknutzung nach wie vor ein Entwicklungsland. Dies geht eindeutig zu Lasten der übrigen Rechteinhaber wie den Tonträgerherstellern und letztlich auch zu Lasten der Musikurheber.

Der Autor Dr. Günter Poll ist Rechtsanwalt in Oberaudorf und auf das Medien- und Urheberrecht spezialisiert. Zwischen 2020 bis 2020 war er stellvertretender Justiziar der GEMA in München.


Источник: www.lto.de